Neues Vergütungsverfahren senkt Ausschuss und steigert Qualität.

Die Wärmebehandlung von Langprofilen im Vergütungsprozess ist eine ressourceneffiziente Möglichkeit, die erheblichen Leichtbaupotenziale von Stahl zu nutzen. Mit kostengünstigen Stählen lassen sich so ausgezeichnete Eigenschaftsbalancen aus Festigkeit, Zähigkeit und Verformbarkeit erreichen.


Zunehmend werden komplexe und belastungsangepasste Profile für hochwertige Verwendungszwecke wie z. B. den Tunnelbau nachgefragt. Vor diesem Hintergrund wurde ein neuartiges Verfahren für das Vergüten von Langprofilen aus Stahl entwickelt.


Hierzu wurde eine Abspritzeinrichtung entwickelt, mit der flexible, örtlich und zeitlich definierte Wasserbeaufschlagungen zur Kühlung von Profilen während der Durchlaufhärtung erreicht werden. Mit Hilfe einer zerstörungsfreien Werkstoff-Prüfung im Anschluss an die Wärmebehandlung können die Werkstoffeigenschaften quasi simultan festgestellt werden, wodurch Ausschuss und bislang benötigte material- und energieintensive Vorversuche bei Abmessungs- bzw. Profilwechseln vermieden werden. Eine Schnittstelle zu bestehenden Produkt-Datenerfassungssystemen erlaubt zusätzlich die Dokumentation von Prozessparametern mit den erreichten Materialeigenschaften.
Hiermit wird eine zentrale Voraussetzung zur systematischen Weiterentwicklung der Wärmebehandlungsprozesse geschaffen.


zurück zu den Projektbeispielen

 
 
 
UA-162445908-1