Signifikante Produktivitätssteigerungen und Energieeinsparungen bei der Elektrostahlproduktion in einem kombinierten Hochleistungsstahl/-walzwerk.

Bei der konventionellen Stahlproduktion von Langprodukten kühlen die im Strangguss erzeugten Knüppel bis auf Umgebungstemperatur ab und müssen vor ihrem Einsatz im Walzwerk wieder auf ca. 1.150 °C erwärmt werden. Bislang war eine heiße Weiterverarbeitung der Knüppel nur zu einem geringen Teil möglich und auch hier nur bis zu einer Temperatur von 800 °C.


Projektziel war die Ausweitung des sogenannten Heißeinsatzes und somit die Energieeffizienz der Anlage zu verbessern.


Durch Optimierungsmaßnahmen in der gesamten Produktionskette und einer innovativen Kopplung der einzelnen Arbeitsschritte konnte der Anteil des heiß eingesetzten Materials bis auch 80 % gesteigert und gleichzeitig die Temperatur bis auf 950 °C erhöht werden.


Durch die Umsetzung des Vorhabens konnten aufgrund des erheblich gesunkenen Erdgas- und Stromverbrauchs die CO2-Emissionen jählich um ca. 26.900 Tonnen verringert werden. Des Weiteren fallen jährlich 2.774 Tonnen weniger Filterstaub, 22.633 Tonnen weniger Schlacke und 2.145 Tonnen weniger Zunder an.


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